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Ich wollte eigentlich nach New York fahren, aber
näher war es zum amerikanischen Sektor in West-Berlin, Kreuzberg. Leider
musste ich schon damals - wie auch heute - schwarz fahren. Hatte auch etwa
hundert gemalte Leinwände bei mir. Heute bin ich etwa vier hundert
schwer. Sowas kannst du leider nicht einfach beim Schwarzfahren mitnehmen! Deshalb bin ich in Kreuzberg geblieben. Und bin auch heute da. Wohin soll ich auch wandern? Hier habe ich erkannt, dass Alles überall ist, dass der Schöpfungsort alle andere Orte in sich beinhaltet. |
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Vollmond
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Berlin. Und das sieht man
aus den Fenstern meines Ateliers
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meine Fenster
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Lass uns deinen Besuch zum
Anlass nehmen und einen Spaziergang zu machen ! |
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| in Farbe, oder |
weiss
auf der Wand.
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Stadtlandschaft im Mai. |
Zwei
Engel einer Kirche
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| Schornsteinwunder |
Zeit / Raum Kontraste
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Frühlingsgruss
aus der Welt von Stein und Stahl |
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| Irgendwann kommt Jesus, der Sheriff, und räumt mit euch auf ! | ||||
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Es gibt doch keinen Schnee im Mai. |
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wenn wir unterm üppigen Grün des Südstern Friedhofs von Lee Abschied nehmen gehen. |
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Leben vorbei, jetzt braucht man etwas Sand.
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Michael spielt eine sanfte Melodie, |
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Denkst du daß alles mit dem
Tod endet ? |
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Wandere mal mit meiner Tochter: Mariannenplatz, ruhiges Piknick, Duft des Feuers und brennenden Fleisches, Geschrei der Kinder, Musik. |
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Oranienstrasse mit Menschen bis zum Horizont überfüllt,
bis in die Morgenstunden. |
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man kann sich lüften,
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vertrancen,
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erschrecken,
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es ist doch St. Christopfer's Tag ! | |
| Vero schießt ein Foto von mir beim Espresso im Cafe
"Jenseits". Ein Geschenk für mich. Ich meine das im Fensterglas reflektierte Bild. Echt! Keine Fotomontage. Wenn alles getan ist, marschiert Tochter energisch Richtung Freundinnen. |
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| Dieses Mädchen steht auf der Straße, weil sie ein
gutes Herz hat. Auf dem Teller Brötchen, Buletten, Gemüse und
Kaviar. Vielleicht findet sich in der Nacht noch ein Hungriger, den sie
füttern kann? Doch sie wartet umsonst. Ein Junge schreit: - Wozu den Kaviar, wenn du keinen Champagner dazu hast ! |
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Einmal im Jahr schaffe ich es weit zu fahren! Nach Berlin
City, nicht einfach um den Bezirk zu wechseln. Ich will das Zeppelin
fotografieren. Sieh doch!
Meine einzige Werbung in der Stadt. |
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| September. Sonniger Sonntag,
die ersten Blätter auf dem Gras. Es duftet herzhaft nach Herbst. Musik strömt aus allen Richtungen. Sommeranschlussfest vor Ort. Mariannenplatz in starken tief fliegenden Techno Rythmen. Hier ist heute Tanzplatz . |
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| Ich bin so tapfer ! Tanze das erste mal nach meinem Herzinfarkt (Juni) mit. | ||||
| Dann gehen wir weiter.Kunst ist überall ! Schau mal
-die Werke am Wegesrand. Der Mauerstreifen hier verwildert, besiedelt durch Steppenpflanzen und offen für persönliche Expressionen. |
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| Stählerne
Frucht ist nicht auf einem Baum gewachsen. Wenn ich an einem sonnigen Tag zum Himmel fliegen will - binde ich mir die Kugel ans Bein - um meine Rückehr zu dir zu euch verdammt nochmal möglich zu machen. |
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Zwei Liebende wollen mich auf einmal umarmen. |
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| So viele Tage gibt es in Kreuzberg und so viele Blicke ! Großes Weib und kleines Männlein. |
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| Und hier unter meinem Fenster auf der anderen Straßenseite
- kreativ arbeiten die Künstler-Stipendisten aus vielen Ländern.
Siehst du die Haufen?
Es kommt einem so vor, als wäre es Müll. Das sind Kunstmaterialien! Künstler - Stipendisten, brilliante Gehirne der Mittelklasse, arbeiten an der neuen Weltausstellung unter dem Titel: ES GIBT KEINEN MÜLL, AUS DEM MAN NICHT MÜLL PRODUZIEREN KANN ! |
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Jonathan Borofski,
Molecular Man in der Spree. |
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| Fotografiere den Wachturm
- wie komisch er wirkt nach einer gewissen Zeit ! Jahrelang stand so einer vis á vis meines Atelierfensters, und beim Malen schüttelte ich mich vor Abscheu so oft die Kimme des Gewehrs zwischen meinen Schultern wanderte, wenn die Grenzer ihre widerwärtigen Spielchen spielten. |
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Bäume wachsen der Sonne entgegen, ich weiss. Aber wohin wächst
der Schornstein
? |
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Herr Niemand persönlich hat diesen Baum vor der
Kirche gekreuzigt.
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Das Fenster
in der Ecke.
Da könntest du als ein Dichter leben, der in Rhytmen der Zweige denkt und schläft im Rauschen der Blätter. Wenn nur die Welt anders wär... |
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Es wird spät - Zeit zur Heimkehr.
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Sonnenuntergang
vom Atelier gesehen. Gute Nacht für heute!
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Mutter
Natur
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Wis Fine Arts -
Bilder, Grafiken, Zeichnungen, Computer Kunst, Gedichte, Fotografie -
Wieslaw Sadurski, der polnische Künstler aus Berlin
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