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Im Alter von zwölf verweigerte ich den Kirchgang. Mit dreizehn wohnte ich im Kloster und flog dort bald raus.
Okay, später studierte ich Philosophie und ging einen langen Weg, um die Bewegungen des Universums zu erlernen. Mit dreißig begegnete ich der Zen-Lehre und verliebte mich in sie.
Ich begann zu malen, praktizierte Za-zen und Yoga, laß das neue Testament, die Upanischaden, studierte den tibetanischen Mystizismus und Atomphysik. Ich wurde, so zu sagen, religiös.
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Dann hatte ich eines nachts einen Traum: Ich lag an einem kalten und regnerischen Morgen auf der lehmigen Erde, und weinte verzweifelt. Es gab dort eine kleine Landstrasse mit einigen lauten Motorrädern. Daneben ein kleiner Pfad, wo einige römische Krieger auf Pferderücken vorbei galoppierten. Verschiedene Zeitebenen simultan sehend, konnte ich nur schreien, weinen und mich wie ein Wurm mit Schmerzen auf dem dreckigen Boden winden
- weil gerade dort, weit weg von hier, mein geliebter Bruder, mein Lehrer und all meine Liebe gekreuzigt wurde
- und ich konnte nichts mehr tun, als vor Schmerz heulen. |
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So ist das letzte Bild in der Serie eines von Jesus.
Ich kratzte und reinigte meine Palette sorgfältig, um das letzte verfügbare "Material" zu bekommen. Als das Bild getrocknet war und an der Wand hing, erblickte ich in den Umrissen des Kopfes verschiedene Gesichter und menschliche Silhouetten.
Die kleinen Partikel tanzen auf dem Weiss und geben der Fantasie freien Raum.
Deshalb der Titel:
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